Erfolgreicher Projektstart: RegioGuard-PRO offiziell gestartet
Wie können Kommunen und Behörden in Krisensituationen schneller und fundierter entscheiden?
Wie lassen sich unterschiedliche Datenquellen zu einem klaren Lagebild zusammenführen?
Und wie können mögliche Kaskadeneffekte in kritischen Infrastrukturen frühzeitig erkannt werden?
Mit genau diesen Fragestellungen beschäftigt sich das Forschungsprojekt RegioGuard-PRO – „KI-gestütztes Cockpit für das regionale Bevölkerungsschutz-Management“, das nun mit einem gemeinsamen Kick-off-Termin offiziell gestartet ist.
Vertreterinnen und Vertreter aller Projektpartner sowie des Förderträgers kamen erstmals zusammen, um sich kennenzulernen, inhaltliche Schwerpunkte zu diskutieren und die nächsten Schritte abzustimmen. Neben der fachlichen Abstimmung stand insbesondere der persönliche Austausch im Fokus – eine wichtige Grundlage für die kommenden Projektphasen.
Digitale Plattform für mehr Resilienz im Krisenmanagement
Im Zentrum von RegioGuard-PRO steht die Entwicklung einer digitalen Plattform zur Unterstützung des Krisenmanagements. Ziel ist es, unterschiedliche Datenquellen zu integrieren, Lagebilder zu erzeugen und fundierte, KI-gestützte Entscheidungsgrundlagen bereitzustellen.
RegioGuard-PRO bündelt dabei die Ergebnisse sowie weiterführende Forschungsbedarfe der Projekte AKRIMA und HERAKLION und überführt diese in die Praxis. Ziel ist die Umsetzung eines KI-gestützten Cockpits für das regionale Bevölkerungsschutz-Management.
Dabei werden unter anderem:
- Gefahrenszenarien modelliert und simuliert,
- Kaskadeneffekte in Infrastrukturen analysiert,
- sowie Resilienzbewertungen für unterschiedliche Szenarien ermöglicht.
Die Plattform richtet sich insbesondere an öffentliche Akteure im Krisenmanagement und soll perspektivisch auf verschiedene Regionen übertragbar sein.
Beitrag von fuseki
fuseki übernimmt im Projekt eine zentrale Rolle bei der Entwicklung und dem Betrieb der Plattform. Dazu gehören insbesondere:
- Aufbau einer skalierbaren Cloud-Plattform mit offenen Schnittstellen,
- Integration heterogener Datenquellen,
- Entwicklung KI-gestützter Analyse- und Simulationsmodelle,
- sowie die Bereitstellung bewährter Technologien und Werkzeuge aus bestehenden Plattformlösungen.
Mit langjähriger Erfahrung in der Entwicklung datengetriebener Anwendungen bringt fuseki seine Expertise aus Industrie, Energie- und Wasserwirtschaft gezielt in das Projekt ein.
Ausblick
In den kommenden Monaten liegt der Fokus auf der technischen Konzeption und der Entwicklung erster prototypischer Komponenten. Diese werden anschließend in Demonstrationszentren erprobt und gemeinsam mit Anwendern weiterentwickelt.
RegioGuard-PRO leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Resilienz und Sicherheit im Krisenmanagement – durch den gezielten Einsatz moderner Daten- und KI-Technologien.
Partner und Fördergeber
Verbundpartner:
- fuseki GmbH
- Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI)
- Technische Hochschule Wildau (TH W)
- Fraunhofer-Institut für Kurzzeitdynamik, Ernst-Mach-Institut (EMI)
- Universität Freiburg (UFR)
- Stadtverwaltung Trier
- Deutsches Rotes Kreuz Landesverband Rheinland-Pfalz e. V., Informations- und Technologien-Center
Fördergeber:
Das Projekt wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) im Rahmen des Programms „Forschung für die zivile Sicherheit“ gefördert. Die Förderung erfolgt über einen zweijährigen Zeitraum, in dem die digitale Plattform entwickelt und erprobt wird.
